Was Laboranalytik über die Gesundheit verrät

Sie mögen keine Blutentnahme? Damit sind Sie sicher nicht alleine. Doch vielleicht ist Ihre Abneigung gegen einen „Pieks“ geringer, wenn Sie wissen, welche Möglichkeiten sich dadurch bieten.

Am Anfang jeder Diagnose stehen Ihre Beschwerden und die körperliche Untersuchung. Sie weisen den Weg, aber es ist die Labordiagnostik, die in den meisten Fällen zum Ziel führt. Laboruntersuchungen spielen bei ca. 70 % aller medizinischen Diagnosen eine entscheidende Rolle.

In Abhängigkeit von der notwendigen Untersuchung werden Röhrchen mit verschiedenen Zusätzen bei der Blutentnahme verwendet. So lassen sich die festen und flüssigen Bestandteile des Blutes analysieren. Dabei steht das gesamte Spektrum der modernen Labortechnik zur Verfügung. Es entsteht aus dem auf den ersten Blick einheitlich roten „Lebenssaft“ ein differenziertes Bild. Die Blutbestandteile werden in ihrer Menge erfasst, die in ihrer Konzentration im Bereich von wenigen Milliardstel Gramm liegen. Neben dem Blut können so auch andere Untersuchungsmaterialien wie Urin, Stuhl, Punktaten oder Rückenmarksflüssigkeit analysiert werden.

Mehrere tausend verschiedene Parameter lassen sich untersuchen und es entsteht ein hochkomplexes Bild der einzelnen Probe aus zum Teil duzenden Ergebnissen, das die normalen und krankhaften Vorgänge im Körper wiederspiegelt. Diese richtig zu interpretieren ist in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Kollegen die Hauptaufgabe der Laborärzte.

Unser aller Ziel ist, dass Sie so schnell wie möglich gesund werden.

Detaillierte Informationen zu den wichtigsten Begriffen rund um die Labormedizin finden Sie im Glossar unserer Website „Mein Direktlabor“ - dem Patientenlabor.