Webinar: Gezielte Rhesusprophylaxe nach fetaler RhD-Typisierung mittels nicht invasivem Pränataltest. Was ändert sich mit den neuen Mutterschaftsrichtlinien?

Mit unserem nächsten Webinar möchten wir Ihre Aufmerksamkeit auf ein neues diagnostisches Verfahren lenken, das in Kürze allen Schwangeren als Kassenleistung zur Verfügung stehen wird.  Das Angebot richtet sich in erster Linie an geburtshilflich und in der Schwangerenbetreuung tätige Kollegen; es steht ebenso allen offen, die sich für neue Technologien und deren Folgen für den Praxisalltag interessieren.

Inhalt der Fortbildung

In der Fortbildung beleuchten wir die immunhämatologischen und –genetischen Hintergründe sowie Vorteile dieser Diagnostik und erläutern die Details des praktischen Vorgehens.

Termin

Mittwoch, 28.04.2021 um 18:00Uhr Dauer ca. 1 Stunde

Dem Zeitgeist folgend organisieren wir die Veranstaltung als Webinar (Dauer ca. 1 h), das Sie bequem von zu Hause aus verfolgen können. Für das Webinar wurden Fortbildungspunkte bei der bayerischen Landesärztekammer beantragt. Wir benötigen deshalb bei der Anmeldung Ihre Einheitliche Fortbildungsnummer (EFN, 15stellig).

Referent

Herr Dr. med. Lukas Wagner, MVZ Labor 28 GmbH

Anmeldung

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Mehr zu dem Thema:

Die Rhesusprophylaxe stellt eine einzigartige medizinische Erfolgsgeschichte dar, durch die die Inzidenz des Anti-D bedingten Morbus haemolyticus neonatorum deutlich reduziert werden konnte.

In Deutschland erfolgt routinemäßig eine prä- sowie eine postpartale Rh-Prophylaxe. Die postpartale Prophylaxe erfolgt in Abhängigkeit vom RhD-Status des Neugeborenen, der unkompliziert aus dem Nabelvenenblut des Neugeborenen bestimmt werden kann.

Zum Zeitpunkt der präpartalen Rh-Prophylaxe zu Beginn des dritten Trimenons war bisher der RhD-Status des Neugeborenen nicht ohne weiteres zugänglich, sodass die präpartale Prophylaxe allen Rhesus-negativen Schwangeren empfohlen wurde.

Seit dem 24.11.2020 ist die gezielte, präpartale Rhesusprophylaxe nach fetaler Typisierung des RHD-Gens mittels nicht-invasivem Pränataltest (NIPT) Gegenstand der Mutterschafts-Richtlinien. Hierzu wird der fetale RHD-Status vor der Durchführung der präpartalen Prophylaxe aus dem mütterlichen Blut ermittelt. Nur im Falle eines RHD-positiven Kindes (bei ca. 60% der Schwangeren) erfolgt eine präpartale Rhesusprophylaxe. Mit diesem gezielten Vorgehen können ca. 40% der präpartalen Rh-Prophylaxen eingespart und die Gabe eines (in diesem Falle nicht indizierten) Blutproduktes vermieden werden.

Webinar: Stellenwert von Hygienemaßnahmen in der Arztpraxis

Wir laden Sie herzlich zu unserer bewährten Fortbildung zum Thema Hygiene in der Arztpraxis ein - diesmal als Webinar. Die Fortbildung richtet sich an Arzthelfer/innen sowie Ärzte/innen. Die Ärztekammer Hamburg hat die Fortbildung mit 3 Punkten bewertet.

Inhalt der Fortbildung

Übertragungswege von Mikroorganismen und wichtige Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionen, Rechtliche Grundlagen der Infektionsprävention und neue Empfehlungen

Termin

Mittwoch, 21.04.2021 von 16:00 bis 18:00 Uhr

Referent

Herr Roman Kleine-Horstmann, Hygienefachkraft am Israelitischen Krankenhaus, Hamburg

Anmeldung

Um teilnehmen zu können, bitten wir um eine Registrierung über den unten stehenden Link. Sie bekommen anschließend eine Bestätigungsmail mit den Zugangsdaten für das Webinar.

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Webinar: Differentialdiagnostik von Anämien

Nachdem wir im November eine erste Veranstaltung unter dem Dach der Sonic Healthcare Germany organisiert haben, möchten wir die Webinarreihe in diesem Jahr fortsetzen und Sie zukünftig regelmäßig über aktuelle Entwicklungen unseres Fachgebietes informieren. Zum Einstieg laden wir Sie herzlich zu einem 2-teiligen Webinar über die Differentialdiagnostik von Anämien ein.

Inhalt

Eine Anämie im Sinne einer Verminderung des Hämoglobins im peripheren Blut ist ein relativ häufiger Befund, der differentialdiagnostisch abgeklärt werden muss. Grundlage jeder hämatologischen Diagnostik ist und bleibt das Blutbild, das mit fast 7% aller Analysen den am häufigsten angeforderten Laborparameter darstellt. Im Webinar werden die Grundlagen der Messung und die Menge der diagnostischen Informationen, die in einem Untersuchungsergebnis stecken, ausführlich erläutert. Die möglichen Ursachen einer Anämie (Eisen- und Vitaminmangel, Blutungen, Bildungsstörungen, gesteigerter Abbau, genetische Faktoren) und ihre Auswirkungen auf die verschiedenen Parameter des roten Blutbildes werden vorgestellt. Daraus ergeben sich Empfehlungen für diagnostische Pfade, mit deren Hilfe Sie effizient und kostengünstig die zugrundeliegende Störung ermitteln können.

Termine

Anämie 1 - Grundlagen und  Verfahren der Diagnostik/Mangelanämien
Mittwoch, 24.03.2021 um 17:00 Uhr
 (Dauer ca. 1 Stunde) 

Anämie 2 - Weitere Ursachen für diagnostische Pfade
Mittwoch, 31.03.2021 um 17:00 Uhr 
(Dauer ca. 1 Stunde) 

Für das Webinar wurden Fortbildungspunkte bei der bayerischen Landesärztekammer beantragt.  Wir benötigen deshalb bei der Anmeldung Ihre Einheitliche Fortbildungsnummer (EFN, 15stellig).

Referent

PD Dr. med. habil. Gregor Caspari, Labor Augsburg MVZ GmbH

Facharzt für Laboratoriumsmedizin/ Transfusionsmedizin/ Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie

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Webinar: Nahrungsmittelallergie

Inhalt

Die IgE-vermittelte Nahrungsmittelallergie ist eine häufige Erkrankung. Im Kindesalter spielt die primäre Nahrungsmittelallergie die wichtigste Rolle und die Hauptauslöser sind Hühnerei, Kuhmilch, Erdnüsse, Schalenfrüchte und Weizen. Während die Hühnerei- und Kuhmilchallergie eine gute Prognose hat, bleibt die Erdnussallergie häufig lebenslang bestehen. Bei Jugendlichen und Erwachsenen sind die Hauptauslöser neben pollenassoziierten Nahrungsmittelallergenen, wie Kern- und Steinobst (z.B. Apfel) und Gemüse (z.B. Möhre), v.a. Weizen, Schalenfrüchte, Erdnuss, Krusten- und Schalentiere.

Allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel können jedes Organsystem einzeln oder gleichzeitig involvieren. Am häufigsten finden sich urtikarielle Reaktionen oder ein Quinckeödem. Neben der Haut sind oft auch der Gastrointestinaltrakt, die Atemwege und seltener das Herzkreislaufsystem betroffen. Die Reaktionen können milde verlaufen, aber auch zu lebensbedrohlichen anaphylaktischen Symptomen führen.  Kinder mit Neurodermitis haben ein erhöhtes Risiko, eine Nahrungsmittelallergie mit Soforttypreaktionen zu entwickeln.

Für die Diagnose einer IgE-vermittelten Nahrungsmittelallergie sollte eine klare Assoziation der Beschwerden zur Aufnahme eines bestimmten Nahrungsmittels in Verbindung mit einer Sensibilisierung vorliegen. Zum Nachweis einer Sensibilisierung kann ein Hautpricktest durchgeführt oder Nahrungsmittel-spezifische IgE-Antikörper im Serum bestimmt werden. Die Tests auf Sensibilisierungen sollen durch die Anamnese gelenkt werden. In der Regel reicht eines von beiden Testverfahren. Allerdings konnte für die Kuhmilch- und Hühnereiallergie gezeigt werden, dass die Ergebnisse nur schlecht korrelieren. Für viele Nahrungsmittelallergene konnte gezeigt werden, dass die Höhe des spezifischen IgE, als auch der Durchmesser der Quaddel beim Hautpricktest mit der Wahrscheinlichkeit einer klinischen Reaktion positiv korreliert.

Gerade bei der Erdnuss- und Schalenfruchtallergie kommt auch das Problem hinzu, das Patienten mit einer Sensibilisierung gegen Birkenpollen Kreuzallergene erkennen. Es handelt sich hierbei häufig um eine klinisch nicht relevante Kreuzsensibilisierung. Sensibilisierungen gegen die Speicherproteine sprechen hingegen für eine primäre Erdnuss- oder Schalenfruchtallergie, die zu schweren Reaktion führen kann. Es konnte gezeigt werden, dass die Komponenten-basierte Diagnostik hier hilfreich ist. Eine Sensibilisierung alleine beweist noch nicht das Vorliegen einer klinisch relevanten Nahrungsmittelallergie. Nur die Kombination mit einer klaren Anamnese führt zur Diagnose. Ansonsten ist die Durchführung einer oralen Nahrungsmittelprovokation sinnvoll oder notwendig.

Patienten mit einer primären Nahrungsmittelallergie müssen das entsprechende Allergen strikt meiden, allerdings sind spezifische Immuntherapien in der Entwicklung. Patienten, die ein erhöhtes Risiko für anaphylaktische Reaktionen haben, sollten ein Notfallset, inklusive eines Adrenalinautoinjektors erhalten.

Termin

Mittwoch, 11.11.2020, 17:00 Uhr

Referentin

Prof. Dr. med. Kirsten Beyer, Charité Universitätsmedizin Berlin

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